gedankenflut.fuehlen -
wo Vielfalt sichtbar wird.
Diese Seite richtet sich an alle, die Autismus besser verstehen möchten – als Eltern, Fachkräfte, Betroffene oder Menschen, die sich mehr Wissen und Empathie wünschen. Autismus ist Teil von Neurodiversität, und genau hier setzt gedankenflut.fuehlen an.
Dich erwarten persönliche Einblicke, Interviews, verständliche Informationen rund um Autismus und Neurodiversität sowie Projekte, die Mut machen und Perspektiven erweitern. gedankenflut.fuehlen steht für Aufklärung, Austausch und das Gefühl:
Du bist nicht allein.

⚠️ Das Interview findet schriftlich statt. Es wird ausschliesslich anonym veröffentlicht. Schreib mir:
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Unsere Tochter – hochintgelligent, autistisch und feinfühlig.
Was wir schon früh gespürt haben, wurde mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung endlich greifbar. In diesem Bericht teilen wir unseren Weg zur Diagnose, typische (und untypische) Anzeichen, Missverständnisse – und warum das Maskieren oft mehr Kraft kostet als sichtbar auffällig zu sein.
Ein ehrlicher Einblick für alle, die genauer hinsehen wollen.

Erfahrungsberichte
Hier findest du persönliche Einblicke, ehrliche Gedanken und bewegende Erfahrungsberichte rund um das Leben mit Neurodiversität. In meinem Blog teile ich Erlebnisse aus dem Alltag, Herausforderungen, kleine und große Erfolge – als Mutter, als Frau, als Mensch. Ergänzt werden die Beiträge durch Geschichten von anderen Betroffenen, Eltern und Wegbegleiter:innen. Authentisch. Mutmachend. Und immer mit dem Wunsch, gesehen, gehört und verstanden zu werden.

Mein Buchprojekt
Aus vielen Erfahrungen, Gedanken und Momenten unseres Alltags ist ein Buch entstanden. Darin erzähle ich von unserem Weg als Familie mit einem autistischen Kind – ehrlich, persönlich und nah an der Realität.
Es geht um Missverständnisse, um Kämpfe im System, um das Gefühl, nicht gesehen zu werden – aber auch um Stärke, Hoffnung und darum, Autismus besser zu verstehen.
Das Buch ist aus genau den Geschichten gewachsen, die auch hinter gedankenflut.fuehlen stehen. Die Veröffentlichung ist bereits in Vorbereitung und erscheint in Kürze bei tredition, im Imprint gedankenflut Verlag.

Instagram & TikTok
Mehr Einblicke? Mehr Impulse? Mehr Alltag?
Du findest mich nicht nur hier auf der Webseite – sondern auch auf Instagram und TikTok.
Dort teile ich regelmäßig Impulse, Aufklärung, Alltagseinblicke und kleine Aha-Momente rund um Neurodiversität, Autismus, ADHS und Co.
Komm gern rüber, folge mir dort und werde Teil meiner Community.
Ich freue mich, wenn du dabei bist – @gedankenflut.fuehlen.
🔖TIPP:
Diana Künne - Pädagogischer Verlag/Buchhandlung
dianakuenne.de ist ein pädagogischer Online-Shop für Fachbücher, Lernmaterialien und Therapiehilfen rund um Themen wie Autismus, ADHS, Achtsamkeit und Inklusion, speziell für Fachkräfte, Eltern und Therapeut:innen.

Anlaufstellen
Es ist nicht leicht, sich im Dschungel aus Diagnosen, Formularen und Zuständigkeiten zurechtzufinden – besonders dann, wenn man selbst oder das eigene Kind Unterstützung braucht.
Hier findest du eine Sammlung hilfreicher Anlaufstellen rund um Autismus, ADHS und Neurodiversität – für Diagnostik, Beratung, Therapien und rechtliche Hilfe.
Weil niemand allein kämpfen sollte..

Seit der Diagnose ist alles schlimmer – oder? Gedanken über ein Gefühl, das viele teilen – auch wir.
1. Der veränderte Blick
Eine Diagnose macht aufmerksam. Was vorher diffus war, wird jetzt konkreter benannt. Symptome fallen stärker auf, weil man sie erkennt. Das Kind ist nicht „schlimmer“ – wir nehmen es nur bewusster wahr.
2. Wenn die Maske fällt
Viele autistische Kinder maskieren: Sie passen sich an, um nicht aufzufallen. Nach der Diagnose – und mit wachsendem Verständnis – lassen sie diese Anstrengung manchmal los. Das kann sich anstrengender anfühlen, ist aber oft ein Zeichen von Vertrauen.
3. Mehr Druck durch das System
Mit der Diagnose kommt oft eine Flut an Gesprächen, Formularen, Beobachtungen. Das Kind steht im Fokus – manchmal zu sehr. Diese Aufmerksamkeit erzeugt Stress, bei allen Beteiligten.

Gestern Abend bin ich zufällig über einen Beitrag auf Social Media gestolpert. Eine Mutter schrieb: „Seit der Autismus-Diagnose ist alles schlimmer geworden. Die Symptome sind stärker, neue sind dazugekommen. Ich erkenne mein Kind kaum wieder.“
Ganz ehrlich? Dieses Gefühl kennen wir. Seit unserer Diagnose wirkt alles intensiver. Der Alltag ist herausfordernder, die Reizempfindlichkeit auffälliger, das emotionale Gleichgewicht wackeliger. Es fühlt sich manchmal so an, als hätte die Diagnose alles verstärkt. Aber woran liegt das?
Ich habe lange recherchiert. Und vieles davon ergibt – auch fachlich betrachtet – Sinn.
4. Emotionale Erschöpfung
Nach der Diagnose folgt keine Ruhe. Es kommen Fragen, Zweifel, neue Sorgen. Man ist sensibler, verletzlicher – und nimmt dadurch vieles intensiver wahr. Auch das verstärkt das Gefühl von „alles wird schlimmer“.
Vielleicht ist es nicht schlimmer. Vielleicht ist es einfach sichtbarer, echter, roher. Und vielleicht ist genau das der erste Schritt zu einem besseren Verstehen.
"Wir sind nicht allein mit diesem Gefühl. Und das macht es ein bisschen leichter."
~ gedankenflut.fuehlen

