B wie...

Barrierefreiheit


Barrierefreiheit bedeutet, dass alle Menschen – unabhängig von Behinderung, Alter oder anderen Einschränkungen – gleichberechtigt Zugang zu Gebäuden, Informationen, Verkehrsmitteln und digitalen Angeboten haben. Ziel ist es, Hindernisse abzubauen, damit Teilhabe möglich wird.

 

Quelle:
Behindertengleichstellungsgesetz (BGG, § 4):

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen […] wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.“

Blackout (z. B. bei Überforderung)


Ein Blackout bezeichnet einen kurzfristigen Aussetzer des Denkens oder Erinnerns, meist ausgelöst durch akute emotionale oder kognitive Überforderung. In solchen Momenten ist der Zugriff auf bereits Gelerntes oder auf Sprache blockiert – oft begleitet von starkem Stress, Angst oder Reizüberflutung. Der Verstand „macht dicht“, obwohl das Wissen vorhanden ist. Das Phänomen ist besonders bei Prüfungen, Überforderungen im Schulalltag oder bei Menschen mit ADHS, Autismus oder traumatischen Erfahrungen bekannt.

 

Quelle:

Stahl, S. M. (2013): Stahl's Essential Psychopharmacology. Cambridge University Press.

 

„Acute stress can temporarily inhibit access to memory and executive functions, often leading to a state commonly described as a 'blackout'.“

 

Remschmidt, H. & Kamp-Becker, I. (2012): Autismus-Spektrum-Störungen. Springer Verlag.

 

„Bei autistischen Kindern kann eine Überforderung zu kognitiven Blockaden führen, die sich wie ein Blackout äußern.“

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): www.kindergesundheit-info.de

 

„Starker Stress kann bei Kindern und Jugendlichen zu Gedächtnisblockaden und Denkhemmungen führen.“

Binnendifferenzierung


Binnendifferenzierung bezeichnet didaktische Maßnahmen im Unterricht, bei denen Schüler*innen innerhalb einer Lerngruppe unterschiedliche Zugänge, Aufgaben oder Materialien erhalten – angepasst an ihre individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Lernvoraussetzungen. Ziel ist es, alle Kinder bestmöglich zu fördern, ohne sie aus dem Klassenverband herauszulösen.

 

Quelle:

Terhart, E. (2011): Differenzierung und Individualisierung in der Schule. In: Zeitschrift für Pädagogik, 57(3), S. 369–385.

 

„Binnendifferenzierung zielt auf eine Unterrichtsgestaltung, die den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen von Schülern innerhalb einer Lerngruppe gerecht wird.“

 

Kultusministerkonferenz (KMK):

„Binnendifferenzierung ist ein wesentliches Prinzip inklusiven Unterrichts, um Teilhabe und Lernerfolg aller Kinder zu ermöglichen.“
(www.kmk.org)

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.