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Reizoffenheit
Reizoffenheit beschreibt eine erhöhte Empfänglichkeit für Sinneseindrücke und Schwierigkeiten, gleichzeitig eintreffende Reize zu gewichten oder auszublenden.
Geräusche, Licht, Gerüche oder Berührungen können dadurch besonders intensiv wahrgenommen werden und zu Überforderung führen. Solche Besonderheiten kommen unter anderem bei Autismus und ADHS vor. Reizoffenheit ist keine eigenständige medizinische Diagnose.

Repetitive Verhaltensmuster
Repetitive Verhaltensmuster sind wiederkehrende Bewegungen, Handlungen, Äußerungen oder Rituale. Dazu gehören beispielsweise Schaukeln, Händeflattern, das Wiederholen von Wörtern oder feste Abläufe im Alltag.
Sie sind ein diagnostisches Merkmal von Autismus und können unter anderem der Selbstregulation, Orientierung oder dem Wohlbefinden dienen. Repetitive Verhaltensweisen sind nicht grundsätzlich problematisch oder behandlungsbedürftig.

Ressourcenorientierung
Ressourcenorientierung bedeutet, die individuellen Fähigkeiten, Stärken und Möglichkeiten eines Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, ohne bestehende Schwierigkeiten oder Unterstützungsbedarfe auszublenden.
Ziel ist es, vorhandene Potenziale zu fördern, Selbstbestimmung zu stärken und gemeinsam passende Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln.

