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Selbstregulation
Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, eigene Gefühle, Gedanken, Impulse und körperliche Reaktionen zu beeinflussen und mit Belastungen umzugehen.
Bei manchen neurodivergenten Menschen, beispielsweise mit Autismus oder ADHS, kann die Selbstregulation erschwert sein. Sie entwickelt sich im Laufe des Lebens weiter und kann durch Co-Regulation, geeignete Strategien und ein unterstützendes Umfeld gefördert werden.

Stimming
Stimming bezeichnet wiederholte Bewegungen, Geräusche oder Handlungen, die unter anderem der Selbstregulation dienen. Beispiele sind Wippen, Summen, Händeflattern oder das Drehen von Gegenständen.
Stimming kommt bei vielen Menschen vor und ist besonders bei Autismus verbreitet. Es kann helfen, Stress abzubauen, Reize zu verarbeiten oder Freude auszudrücken. Solange es nicht schadet, besteht grundsätzlich kein Anlass, es zu unterbinden.

Soziale Interaktionsfähigkeit
Soziale Interaktionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Beziehungen aufzubauen und soziale Signale zu verstehen und auszutauschen.
Autistische Menschen können soziale Situationen und Kommunikationsweisen anders wahrnehmen und gestalten. Dabei können sowohl individuelle Schwierigkeiten als auch gegenseitige Missverständnisse entstehen. Blickkontakt oder die Einhaltung unausgesprochener sozialer Regeln sind keine allgemeingültigen Maßstäbe für soziale Kompetenz.

