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Neurodivergenz 

 

Neurodivergenz bezeichnet neurologische und kognitive Entwicklungs- oder Funktionsweisen, die von gesellschaftlich vorherrschenden Normvorstellungen abweichen.

 

Dazu zählen beispielsweise Autismus, ADHS, Dyslexie und Dyspraxie. Der Begriff ist keine medizinische Diagnose, sondern beschreibt unterschiedliche neurologische Ausprägungen im Rahmen der menschlichen Neurodiversität.

Nachteilsausgleich

 

Ein Nachteilsausgleich umfasst individuelle Maßnahmen, die behinderungsbedingte oder andere anerkannte Beeinträchtigungen beim Lernen, in Prüfungen oder in der Ausbildung ausgleichen sollen.

 

Dazu gehören beispielsweise verlängerte Bearbeitungszeiten, technische Hilfsmittel oder angepasste Prüfungsbedingungen. Ziel ist die Chancengleichheit, ohne die fachlichen Leistungsanforderungen zu senken. Die Voraussetzungen richten sich nach den jeweils geltenden Regelungen.

 

Nonverbale Lernstörung (NVLD)

 

 

Die nonverbale Lernstörung (NVLD) beschreibt ein Entwicklungsprofil, bei dem insbesondere Schwierigkeiten in der visuell-räumlichen Verarbeitung auftreten. Sprachliche Fähigkeiten können dagegen vergleichsweise gut entwickelt sein.

 

Weitere Schwierigkeiten können die motorische Koordination oder das Verständnis nonverbaler Signale betreffen. NVLD ist wissenschaftlich noch nicht einheitlich definiert und wird bislang nicht als eigenständige Diagnose in ICD oder DSM geführt.

 

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